- Version 1.2, 6. Februar 2002 -
- Version 1.1, 18. Januar 2002 -
- Version 1.0, 17. Januar 2002 -

die erschütternden Bilder von Brunos gebrochener Hand!
| [ERICH] |
LIEBES TAGEBUCH... TRIP NACH HONDURAS 16. Dezember 2001 - 8. Januar 2002 ROATAN, WEST END COCONUTTREE PARTICIPANTS:
16.12.2001 TRAUMATISCHE REISE nach Honduras beginnt: Die gute Seele Reto B. (aka Airborn) bringt uns zum Flughafen Kloten - notabene zur absolut unvorstellbar unchristlichsten Zeit: 05:00 Danach beginnts: Wir 4 (ausser Gisi) begeben uns auf folgende Odysee: Zürich - Madrid (1h Verspätung) - Miami (2h Verspätung, MEGA-Security-Checks, VOLL paranoide Scheiss-Amis. Wegen Beat und einem Päckchen Kaugummmi werden wir beinahe verhaftet. Den Tauchlampen wurden schon in UNIQUE (Zürich) die Halogenlampen entfernt. Wir rennen wie die Blöden um den Anschluss-Flug nach San Salvador zu erwischen. Der hat aber auch 2 h Verspätung. San Salvador: Im HOCHSICHERHEITS-HOTEL dürfen wir unsere müden Häupter endlich zur Ruhe legen. ABSOLUT HEISSES TEIL in der Hotelbar, kriegt 4$ Trinkgeld! 17.12.2001 BEAT und ERICH teilten am Vorabend mit, dass sie kein Frühstück wünschen. Die beiden Herren sind die 1. im Speisesaal und stürmen das Buffet.... Flug mit "Grupo Taca" nach San Pedro Sula. Leider streikt unser Vogel und nach 1h warten wird das Flugzeug gewechselt. ENDLICH in San Pedro Sula, wo wir prompt den falschen Ausgang nehmen (und unser mind. 10. ausgefülltes Formular abgeben...) und dadurch gezwungen sind, einmal mehr FLUGHAFENTAXE (si si !!) zu bezahlen. ENDLICH treffen wir GISELA die IHRE Odysee via Guatemala City hatte... Flug San Pedro Sula - Roatan mittles altertümlichem chinesischem Fluggerät, dass aussieht wie ein Bus mit angeklebten Flügeln. Endlich können wir sagen: ein Flug ohne Probleme. Pünktlich um 12:20 TOUCH DOWN in ROATAN (COXEN HOLE) und sofort Verhandlungen mit Taxifahrer bezüglich Fahrpreis nach Westend. Wir werden übers Ohr gehauen (15$) und schaukeln zu 6. (inkl. Fahrer) mit einem schrottplatzwürdigen Müllhaufen (in den Rädern: max 0.3 bar, auf den Rädern: max 0.01 mm Profil) gen Westend. Beziehen unseres Bungalows! ENDLICH! Sofort wird eingekauft und sofort wird GEPICHELT da nun alles völlig EASY-PEASY läuft. 1. Grundsatzdiskussionen der sozialistisch-leninistischen WESTEND-WG (WEWG) wann mit dem Advanced begonnen werden soll. Resultat tönt verheissungsvoll. Der Abend geht unter im Alkohol. 18.12.2001 Die Insassen der WEWG treffen sich in aller Herrgottsfrühe in der Küche und versuchen, hochkomplexe Geräte in Betrieb zu nehmen und einen annehmbaren Kaffee zu brauen..... Kaffee-Deckenfahrt nach Coxen Hole, wo nach 1,5h Schlangenstehen tatsächlich US-Dollar Traveller Cheques gewechselt werden können. Anschl. wird der Supermarkt LEERGERÄUMT! Zrück in Westend habe wir erste Gäste, die uns wohl bis ans Ende der Ferien heimsuchen werden: 2 verlauste Katzen. Nach dem erfolgreichen Saubannerzug nach Coxen Hole wird GEPICHELT! 19.12.2001 Die WE WG diskutiert über Besuche von Advanced-Kursen, die richtige Ernährung von Katzen, wann mit PICHELN begonnen wird, welche Tauchbasis den Zuschlag erhält (heisse Chicks versus schlampiges Durchführen von Advanced-Kursen versus Preis....) Besuch des Strandes in West Bay, Schnorcheln. Zum Znacht Kartoffeln mit Knobli und Fisch mit Butter (ARMES GISI!!) |
| [KARIN] |
22.12.01 Hellou KommunikationsBüchli Ich schreib mal dazwischen der Erich schreibt dann weiter... nein Herrjesses ich bin stock blau... und die Katze (Rot) voller Flöhe (ich mittlerweile auch...) Eigentlich glaub ich ja das alle etwas angedüdelt sind ...... die Katze pennt! Also ..... Gisi hat 1A Abendessen gekocht dazu gab es Rotwein, Salat und Ananas. Jetzt sitzen wir auf der Veranda und lirren heftig .... über den Advanced und so... Der Erich hat jetzt gerade gesagt er will noch nen Drink... aber muss selber machen.... Gisi macht ihn.... [vermutlich] Also hör mal auf.... Die Katze pennt. Erich schreibt sicher morgen weiter |
| [ERICH] | 23.12. Liebes Tagebuch heute schauen wir den Tatsachen wieder nüchtern ins Auge: Ein Schrei: "Horribile dictu! Der Sprit ist alle!" Daraufhin ein gemeinsames: "Mea culpa - mea maxima culpa!" Die Tagesplanung heute sieht so aus: Tauchen um 11:30, danach sehen wir weiter. Als gewissenhafter Chronist wollte, bzw. will ich eigentlich die letzten Tage, bzw. vor Karins Gekritzel wieder aufsetzen: Item, am 20.12. haben wir also die beiden ersten Tauchgänge gemacht und nett sowie sozial wie wir sind auch den MÄICK aus Zürich nett unterhalten. Ich glaub es war an diesem Abend, als wir unten in der Half Moon Bay noch einen Drink wegpichelten und Beat die Memme sich mittels fadenscheiniger Ausrede ("ich bin müde") dem MÄIKSCHEN Gesülze entzog. Als Gisi und ich uns dann auf der Veranda noch einen Schlummerdrink genehmigten, stand jedenfalls besagter Beat W. ziemlich schnell wieder auf der Matte und von Müdigkeit keine Spur mehr. Am 21.12. hats den ganzen Tag +/- heftig geregnet und niemand mochte tauchen gehen ("da wird man ja nass dabei...") Also blieb uns nicht viel anderes übrig als uns vor unserem sozialen Zentrum zusammenzurotten (ein megascharfes sog. "Foodcenter" amerikanischer Machart), Drinks einzuschmeissen, zu jassen, zu lesen und va. Grundsatzdiskussionen über den Besuch von Advanced-Kursen zu führen. Hier prallten dann die unvereinbaren Gegensätze der utilitaristisch geprägten Bentham-Jünger und der sozialromantisch inspirierten Utopisten (Thomas Morus) aufeinander. Nach wie vor Patt-Situation, gütliche Lösung noch nicht in Sicht. Fettes rotes Katze wird langsam zu fettes rotes Katze, dh. mind. 1/2 kg schwerer als am Tag unserer Anreise. 22.12.: 11:30-Tauchgang (GEILE Landschaft) und Nachttauchgang. Zwischendurch jassen. Nach Nachttauchgang Spaghetti und Exzess (Karin soeben am jammern: "Mir ist noch immer SCHTURM") Endlose Diskussion:
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| [KARIN] | PS: Jetzt sitzt doch tatsächlich eine 3. Katze auf der Terrasse... Hups. |
| [ERICH] | Die Stunde der Entscheidung naht! Wie wird in der Advanced-Frage heute abend entschieden?
![]() ...um mich herum ist soeben der Fresswahn ausgebrochen und das Foodcenter wird belagert und umkreist. Sandwiches werden geschmiert. Morgen gehen wir übrigens auf den 09:00 Tauchgang!!! Heute nachmittag toll auf dem Steg in der Half Moon Bay abgehangen. Soll ich jetzt zuerst duschen, dann ein Bier? Oder eher: Bier und dann duschen? Evt. aber auch Bier-duschen-Bier??? Ich stelle weiter fest, dass meine Badehosen derzeit nicht stinken. Bruno wünscht sich ein Foodcenter für zu hause. Der Divemaster hat morgen Geburtstag und kriegt von uns als Geschenk einen aufblasbaren Frosch (55 Lempiras - ungefähr soviel, wie er an einem Tag verdient. Als Gag!) |
| [BEAT] | Ich finde es toll, wie Erich als Geschichteschreiber unsere Taten und Untaten in Worte zu fassen versucht - es sei doch hier gesagt, dass es sich bei den
getätigten Aussagen lediglich um diejenigen handelt, welche zwischen Bier - Picheln ohne Bier - und warum nicht ein Bier abgefasst werden.
Etwas Gutes hat es schon - in ca. 10 Jahren können die Erlebnisse der 5 Padis betrachtet werden... [SORRY BEAT, ABER DAS IST NUN WIRKLICH ZIEMLICH WIRR!!]
Kurz noch eine Lebensweisheit von Erich: "si , si" - empfiehlt sich in jeder Lebenslage, dazu ein verständnisvolles Lächeln, jedoch mit der gehörigen Zurückhaltung und dem allwissenden Blick - null problemo sozusagen, und ca 1/2 Stunde später wissen wir, warum jeder am Flughafen von San Salvador noch 11$ nachzahlen durfte. Die Stunde naht und Erich wird die Frage seines momentanen Lebens beantwortet: "Wer macht mit mir den Advanced". Also, Daumen drücken, es wird sich sicherlich jemand erbarmen... doch was kommt danach - irgendwas wird sicher gefunden und die Quengelei zwischen "Tranquillo", "Easy Peasy" und "wer hilft heute...." erhält neuen Zündstoff. Ach ja, Erich macht hervorragende Rühreier!!! Ach ja, ich möchte mich hier noch bei meinen "Air-Dealern" bedanken, welche mein Verlangen in gewissen Situationen ohne Gegenleistung (bis jetzt.... grins) voll und ganz erfüllt haben. |
| [ERICH] | Logbuch der USS Enterprise, 24.12.01, 07:31 Es regnet und wir bereiten uns auf den 09:00 DEEP-Dive vor.... |
| [BEAT] | Die WEWG schreitet in Richtung Basis, um sich in die Tiefen der See zu stürzen. Der leichte Regen - gehört schon fast zum Alltag - lässt den einen oder anderen
leicht frösteln. Die feuchte Fahrt jedoch entschädigt für alles. Die See liegt ruhig darnieder und die Regentropfen trommeln ihre eigene Melodie auf ihr.
Es entsteht eine mystische Stimmung, welche höchstens durch das rhytmische Zähneklappern unterbrochen wird. Erich doziert das 37. physikalische
Gesetz und beeindruckt die Gruppe total. Der Tauchgang ist "geilo" und endet im Big Blue - nur umrahmt von der Tauchkommune, deren Guide und den kleinen Sauerstoff-Stickstoff-Blubbern.
Kein Tag vergeht, ohne dass die WEWG eine neue Lebensphilosophie erfährt. Die heutige wäre: "Hüte Dich vor fliegenden Fischen" Mit diesen Worten und zwei Flecken in Blau in der sonst von Wolken durchsetzten und ausgefüllten Himmelsdecke endet der Morgen des ersten Deep Dive's (auch wenn dies für die WEWG noch gar nicht erlaubt war) |
| [GISELA] | Mit zittrigen Knien und Herzklopfen trat ich meine Reise am 16. Dezember an. Nach fünf Minuten Flug Richtung Atlanta schlug meine Nervosität neben einer dauerschnürfelnden Ami-Tante zu meiner Linken und einem dauerhustenden Opa schräg gegenüber langsam aber sicher in Unmut um. Nach acht Stunden Dauerrollen mit den Augen tat mir der Kopf weh. Schliesslich lenkte mich "Brother where are thou" ab und wir hatten Amiland erreicht. In Atlanta schlug ich mich mit Lukas nach dem Motto "vier Augen sehen mehr als zwei" durch das Flughafenchaos. Nach gut zwei Stunden hatten wir es geschafft: Passkontrolle passiert, Koffer geschnappt, Koffer wieder abgegeben, erneutes Anstehen durch Gate-Kontrollen und - einen Smoking Room gefunden! Mit Verspätung und wieder alleine gings weiter Richtung Guatemala. Dort trat ich ziemlich reisemüde in die fast leere Flughafenhalle und wagte einen Blick nach oben. Auf einer Galerie standen hunderte von Menschen und starrten schwatzend und gestikulierend auf die wenigen Passagiere. Ein Blick Richtung Ausgang erwies sich als ebenso vielversprechend. Weitere Hunderte von Menschen standen, warteten, diskutierten, debattierten, schrien, lachten, fluchten hinter einer 1,5 Meter breiten Absperrung, auf die ich langsam aber zielsicher zusteuerte und krampfhaft versuchte, mein Handy in Gang zu setzen resp. ein Netz zu suchen, um damit im Aeropuerto Guesthouse meine Ankunft zu melden und vom Gratis-Abholservice zu profitieren. Erfolglos! Schliesslich schnappte ich mir einen Taxifahrer und gab ihm die Adresse durch. Dieser liebe Mensch meinte, ich solle doch vom Gratis-Abholservice profitieren. Halb spanisch, halb englisch und umgeben von unglaublichem Lärm von den bereits erwähnten hunderten von klatschenden, stampfenden, kichernden und kalauernden Menschen versuchte ich zu erklären, dass ich gerne vom Gratis-Abholservice profitieren würde, ich dazu aber erstmals telefonieren müsse, und ich das nicht könne, weil mein Handy nicht funktioniere. Dass ich kein guatemaltekisches Geld mithatte, ja noch nicht mal die Währung kannte, erwähnte ich lieber nicht. Der Taxifahrer erbarmte sich meiner und rief eigenhändig mit seinem Handy meinen Gratis-Abholservice an und lotste mich geschickt durch die hunderte von .... Menschen zur Machina de Pepsi, wo ich abgeholt werden sollte. Der Mann gewann meine Sympathie und fünf Dollar Trinkgeld [HA HA, DIE TAXIFAHRT WÄRE SICHERLICH BILLIGER GEWESEN!!!] |
| [ERICH] | 26.12.01 Hier übrigens noch die Episode mit dem fliegenden Fisch, welcher am rumdüsen war und einem aufgetauchten Taucher mitten in die Fresse, bzw. Maske flog und diesen gleich ausknockte. Allem Anschein nach war auch eine Hospitalisierung erforderlich. Der Fisch selbst war tot. Moral von der Geschicht: Grosspurig in der Gegend rumfliegen reicht nicht. Man sollte auch navigieren können. Heute beginnt der ADVANCED! Alle machen mit, wie es das Motto erfordert. Einziges Problem im Moment: es windet recht heftig! Dabei wären 3 Tauchgänge vorgesehen. Naja, easy peasy. Das nächste hochgehypte Projekt welches seiner Durchführung entgegenharrt: Mieten eines Pickups um damit die megageile Pirateninsel genauer zu erkunden und einige "Ghliggs" zu machen. Derzeit haben wir bei uns in der Küche Windstärke 6. Am gestrigen Deep-Dive nahmen nur Bruno und ich teil. Die anderen wollten ihr Hangover auskurieren. Als Belohnung hatten wir dafür einen sensationell schönen Tauchgang mit haufenweise Barschen, Barracudas, Makrelen etc.etc. Den Nachmittag verbrachten wir an der Sonne grillend auf dem Bootssteg in der Half Moon Bay und sehnten uns schwitzend nach der angekündigten Kaltfront, die nun tatsächlich eingefallen ist und sich durch heftige Windstösse manifestiert und welche wir schon wieder aufs heftigste verwünschen. Aber was gehen mich meine dummen Sprüche von gestern an? wie schon ein grosser deutscher Kanzler zu sagen pflegte (Bismarck?) |
| [GISELA] | Ich bin ein lausiger Tagebuchschreiber. Da erzähle ich ausführlich von meiner anfänglichen abenteuerlichen Reise nach Guatemala. Dabei sind wir mittlerweile schon fast ins 2002 gerutscht. Wenn ich ehrlich bin habe ich keine Ahnung welches Datum wir heute haben.
Geschweige denn welchen Wochentag. Aber das interessiert auch niemanden, was das schöne an den Ferien ist. Eigentlich sollte ich noch einen kleinen Abstecher in die Vergangenheit machen und von meinem Frust erzählen, als ich am zweiten Reisetag in San Pedro Sula aufm Gate nach Roatan
ankam und vier jubelnde Schweizer Touris mit freudigen Gesichtern zu sehen erhoffte, diese aber nicht fand. Dafür fand ich den Parisienne-rauchenden - und sich deshalb als Schweizer entpuppenden - Mäik, dem ich sogleich mein Leid klagte. Und plötzlich schaute Erich um die Ecke und wir fünf waren endlich
bald am Ziel. Die Ferien in Roatan haben begonnen. Wir alle haben schon ein paar wunderschöne Tauchgänge hinter uns, bsp. Nachttauchgang im Plankton-Regen, wo wir aussahen wie der Sternenmensch im Sledgehammer-Video von Peter Gabriel. Das Chaos ist auch schon mal ausgebrochen, wer hätte gedacht, dass man in Roatan mit nassem Neopren Bus fährt. "Unsere Pirateninsel" wäre superschön, wenn's mal superschön wäre! Ein paar Sonnenstrahlen mehr würden nicht schaden. Eingelebt im Coconut Tree-Haus haben wir uns auch gut, als Sozi-Gurke müsste ich wohl jetzt etwas von mehr oder weniger homogener Gruppe erzählen - wobei wir uns eher wie ein Birchermüsli zusammensetzen und nicht wie ein Zwetschgenkompott. Auf jeden Fall funktionieren wir nach der klaren Norm: Alle oder Keiner. Karin und Erich überbieten sich gegenseitig sympathisch mit lästern, wobei Karin allen ein Weihnachtsgeschenk mitgebracht hat und Erich witzige Bücher. Bruno ist der Einzige, der noch Zigaretten raucht, hat gleichzeitig mit mir erkannt, dass sich Baracuda mit Heute kann ich nicht am Wrack-Tauchgang teilnehmen, was mich ausgesprochen nervt. Ich bleibe zu Hause und hüte das Töpfchen! Ein Riesenaufsteller war da, als ich aufstand und die frisch geputzte Pfanne, das Wasser, die Bouillon und den Brief vorfand. Dem guten Rat bin ich dankbar gefolgt. Ich trinke jetzt brav Bouillon, meine Lebensgeister und die Farbe in meinem Gesicht kehren zurück, ich lächle, nehme alles mit Humor und ärgere mich so richtig über den verpassten Tauchgang, der zum Advanced-Kurs gehört hätte (Grummel) Vielleicht reichts ja noch zum Zweiten! |
| [ERICH] | 30.12.2001 Es regnet aus Kübeln und für den bevorstehenden Tauchgang sieht es ziemlich düster aus (hoffen wir zumindest) Nach dem gestrigen PPB (peak performance buoyancy) - Tauchgang sind wir nun alle (ausser Gisela) zertifizierte ADVANCED-Diver. Wir sind halt schon die Besten und Grössten! Das Programm für heute sieht meiner bescheidenen Meinung nach etwa folgendermassen aus:
31.12.2001 Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Gestern sind wir auf jeden Fall nach den ursprünglich nicht geplanten 2 Tauchgängen am Strand (West Bay) gelandet und haben uns eine Vorstufe zum Sonnenbrand geholt, der heute perfektioniert wurde. Heute haben wir jedenfalls den 1. Tauchgang mitgemacht, der äusserst chaotisch war (16 Leute mit 2 Booten wurden nach Texas hingekarrt). Das ganze endete damit, dass wir 5 von der West End WG grausam zusammengeschissen wurden, weil ich keine Lust mehr hatte, einem Walross zuzuschauen, wie es sich versuchte in den Tauchanzug zu zwägen. Item, wir fünf von der WEWG tauchten ab und starteten nach Meinung von Jimmy das Chaos. Er war dann ein wenig böse mit uns. Aber nicht fest. Und wenn's noch so wäre, würde mir das ehrlich gesagt auch ziemlich am Arsch vorbeigehen. Der 2. Tauchgang war dann wieder ziemlich cool: Einerseits der letzte Tauchgang im 2001 und andererseits eine Solonummer der WEWG. Sauber in "Peter's Place" dem Riff entlanggegurkt und von tonnenweise superneugierigen Zackenbarschen beäugt worden.... Anschl. gings zum Sünnelen an den West Bay Beach, wo wir in Ermangelung an Ball und Frisbee Coconut-Boccia spielen mussten. Hi-Speed-Fahrt zurück und ins Lighthouse, wo gleich einige Drinks weggepichelt wurden. Nun steht das übliche allabendliche Duschen auf dem Programm, damit wir sauber gepützt und dargetan unser Silvestermenu in den besten Shorts und den FRISCHGEWASCHENEN T-Shirts vertilgen gehen können. So long, bis ins 2002 P.S. Die inzwischen auf 3 Köpfe angewachsene Katzenschar gedeiht prächtig und wird schön fett (gefüttert mit Trockenfutter in Fischli- und Bibiliform) |
| [KARIN] | Anhang Die Katzen haben gerade 2 "Eidechsli" gekilled. 1 E.Echse gab es anschl. als Silvestermahl .... Mmmhh. Apero: zappelnder Echsenschwanz... Erich + Gisi guckten als Zeugen bei den hinterhältigen, blutrünstigen Morden ... "Spamfrisch" zu... Lechz... ...und Beat läuft ja ganz "geschalt" rum... Huch Ach ja der Erich hat ja ganz vergessen von seiner neuen polnischen Bekanntschaft zu schreiben.... mal sehen mit wem wir alles anstossen... Die WEWG hat übrigens ihre [vermutlich]"Guten Neujahrs-Vorsätze" fürs 2002 schon gefasst:
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| [ERICH] | Jetzt ist 2002 und Karin ist die ganze Zeit am gigelen! |
| [KARIN] | ... Erich auch, Gisi ist besoooffen und wird dauernd angebaggert
![]() Bagger von Rasstamen Jetzt nimmt Gisi grad die Linsen raus... Huch jetzt wird grad gespühlt! |
| [ERICH] | Vorsatz fürs 2002:
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| [BEAT] | Frage von Karin: "Muss ich jetzt zum Bruno ins Bett steigen oder gibt es noch Musik?" |
| [KARIN] | und was zu Saufen.... |
| [ERICH] | Wer macht Drinks? Wer macht Drinks? Wer macht Drinks? Wer macht Drinks? |
| [KARIN] | Erich |
| [GISELA] | Wer ist wohl hier betrunken? Gisi? => Nein Karin? => Mit absoluter Sicherheit Erich? => Kommt auf die Drinks an, die er gerade vorbereitet Beat? => Anscheinend seriös Bruno? => Gilt nicht, der pennt Ja, jetzt gibt's Sound im Coconut Tree, New Model Army zum Abfläschä, genau so muss es sein. Ich kann mich an einen Abend bei Erich erinnern, da waren wir so ziemlich alle total zu und tanzten in der Küche, und es sieht fast so aus, als würden wir das jetzt wiederholen - das Tanzen meine ich! |
| [KARIN] | ...und das Saufen Huch jetzt hab ich grad meinen 1 Pinia Colada erhalten.... = bin also sehr seriös und nicht wie Gisi schreibt besoffen, wenn ich denke das Gisi Beat und Erich nur ihre 2 oder 3 Cuba Libres reinbechern.... und Bruno sowie die Katzen pennen... Gisi ist am rumhüpfen, jetzt macht sie auch noch Fotos während Erich mit dem Hintern wackelt... Hat er übrigens nicht gern als wir im Fosters den Pooolen getroffen haben... Tja tja... Gisi knipst immer noch rum und will ne Zigarette. Ersatz Vorschläge wie Schokolade, Käse, heisse Männer oder wilder Sex finden keinen grossen Anklang bei ihr [unleserlich] Jetzt knipst noch der Beat... Ech peennetrant Guter Vorsatz Erich: Weniger Rülpsen ... Bäähh
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| [GISELA] | Bääh, alle schreiben, niemand tanzt! Tanzen in der Küche war mal ganz gross angesagt, aber jetzt interessierts kein .... - ich meine niemand. Dafür läuft immer noch New Model Army, alle kichern wie die blöden und lästern. Gemeine Welt. "Die Wahrheit ist nie schön", hat Karin soeben gesagt. |
| [BEAT] | Vorsatz für Erich "Sage nicht Bäh, bevor Du es ausprobiert hast -> Polnische Sonate"! |
| [ERICH] | Es endet schlimm: Inzwischen macht man Spiele: wer kann noch gerade auf einer Linie laufen, auf einem Bein balancieren, "Kniechen - Näschen - Öhrchen" etc. => Bettruhe ist angesagt! |
| [BEAT] | Zur vorgerückten Stunde gehen einem viele Gedanken durch den Kopf. Der letzte Tag des Jahres war mit Erlebnissen und Gegebenheiten angereichert - WWF in Reininkarnation
(mit den entsprechenden Kommentaren unserer Klatschtanten), die polnische Versuchung (seit es Schokolade gibt) und das Chaostauchen in Texas. Der WEWG ging der Tag viel zu schnell vorbei. Wie bereits beschrieben wurde, frönten wir dem Coco-Boccia und taten etwas gegen unsere nicht gerade sonnenverwöhnte Haut. Die einen mehr als die anderen! Es wurde auch ein neuer Weltrekord im Badetuch ausrollen - liegen - lesen aufgestellt. Der Rekordinhaber heisst Erich! Bevor auch nur einer der WEWG das Badetuch ausgepackt hatte - geschweige sich der Kleider entledigen konnte, hat sich dieser "Turbobursche" bereits die ersten Rötungen geholt. Es war schon erstaunlich, welche Effizienz und zielorientiertes Handeln an den Tag gelegt wurde! Das Sonnenbad wurde mit einigen Drinks abgerundet und die Runde schritt frohen Mutes Richtung Abend und Jahrtausendwende. Obwohl sich einige Stimmen gegen Argentinien und pro Italien ausgesprochen haben, wurde dem südamerikanischen Fresstempel gehuldigt. Bei Wein und Champagner harrten die furchtlosen Fünf den nicht kommenden Wechsel aus und führten die verschiedensten Gespräche - New York, Architektur, Kosmetik für Männer uvm. Der Moment nahte und Gisi starrte gebannt auf die Uhr, um dem magischen und so erhabenen Augenblick des Jahreswechsels zu frönen. Da nun fast alle noch wach und unternehmungslustig waren, haben 4 der 5 noch das Fosters aufgesucht. Die Mädels wie auch Erich haben ihre Hüften im Takt der karibischen Musik [BIST DU DIR DA WIRKLICH SICHER!?!] gewogen und so manchen Blick auf sich gezogen. Die meiste Angst hatte ich, als sich Erich mit seinem Allerwertesten an einen Holzpfosten schmiegte, damit diesem ja kein Leid angetan würde (ich hoffe doch sehr, dass er sich dabei keinen Holzspan reingerammt hat!). Es schien auch, dass Gisi ihre anfängliche "Baustellen-Phobie" (anbaggern von Rastamen) ablegen konnte und erst bei einer Rumba einen verzweifelten Blick aufsetzte und zu Karin sprach: "Das ist ja eine Rumba!" Ok, ich gebe es ja zu - ich hing schlaff an der Bar, habe meine verdünnte Cola genuckelt und dabei meine Augen schweifen lassen. Es war doch interessant, die verschiedenen Paare zu beäugen. Obwohl der Sound nicht immer über allem Stand, hat er gefallen. Nachdem die tanzwütigen ihren Durst und die damit verbundene Sehnsucht und Drang nach Bewegung gestillt hatten (nur für kruze Zeit), schlenderten wir Richtung Höhle. -> Einschub: ich glaube, dass der Hahn bereits begonnen hat, seine Umgebung mit seinem Gekreische zu malträtieren! Obwohl es schon ziemlich früh ist, sind meine Lebensgeister so richtig wach. Betrachten wir doch die vergangenen Tage - es war doch echt spassig, das Leben einfach so dahin fliessen zu lassen. Tauchen war geil - essen war gut und auch die sonstigen Beschäftigungen waren nicht ohne... Wenn jedoch betrachtet wird, was die WEWG in den verbleibenden Tagen anstellen will, so könnte das noch zu Stress führen. So, liebes Tagebuch, leider kann ich meine Gedanken nicht schnell genug zu Papier bringen - PC wäre besser geeignet. Es sei jedoch gesagt, dass neben dem Schlafen, Tauchen, Essen, Picheln und Lästern der Tag bzw. die ganzen Tage in Roatan mit vielen kleinen Höhepunkten bestückt waren, welche jeder auf seine Art erlebte und in Erinnerung behalten wird. Ach ja, ich wünsche allen alles Liebe und Gute fürs Neue Jahr, Karin eine schönere Schrift, Gisi, dass sie rauchfrei bleibt, Erich, dass er die Grösse der Fische nicht mit den Ellenbogen zeigen muss, Bruno, dass er noch einen geruhsamen Tag in Roatan verbringen kann. Oh, der Cuba Libre beginnt zu wirken ud ich gehe wohl nun auch in die Horizontale. |
| [KARIN] | 04.01.02 Hups schon 4 Tage vergangen.... wer schreibt mal wieder ... und / oder holt nach??? Kurze Stichworte zu den vergangenen Tagen: 01.01.02:
äähh ist ja falsch... 02.01.02 ... trotzdem lustig
01.01.02 ist richtig! 02.01.02
(*) Anhang: - abgemacht am 09.01.02 um 1930 Uhr bei Gisi Karin bringt Wein + Aperos -> Tagebuchabschluss - letzter Morgen-Tauchgang am Samstag, anschl. Automieten. 04.01.02
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| [ERICH] | ==> gemeint sind die "weniger Diaröhhhh haben" Vorsätze... sagte Karin soeben (sie kam gerade vom Scheiss-Haus) |
| [KARIN] | ZENSUR.... SCHWEINISCH! |
| [ERICH] | 4.1.2001 [sollte ja wohl 2002 heissen...] ICH SAGE NUR: SCHEISS-GHLIGG! Wir waren auf dem absolut unvorstellbar MEGAGEILEN SHARK-DIVE heute in Las Palmas/French Harbour. Wir sind abgetaucht auf 21,7m und die Riffhaie sind um uns gekreist. [ps. Ich habe schon einen Liter Cuba Libre intus...] Ein Griff ins BCD - Unterwasser-Ghligg raus und wild rumghliggen. ABER ES GEHT NICHT! SCHEISS-GHLIGG-AUSLÖSER war vom Wasserdruck auf 22m Tiefe blockiert! SCHEISSE GHLIGG! ![]() Dafür war der Tauchgang einfach absolut umwerfend! Es hatte dermassen viele Zackenbarsche, Makrelen, Kaiserfische etc.etc. die am rumkarödeln waren und uns die Sicht auf die Haie nahmen, dass es kaum zu glauben war. Dann: MEGATÖNDERS von Riffhaien beginnen um uns rumzukreisen, steuern frontal auf uns zu und versuchen uns zu küssen. Der Divemaster tut heroisch die aufdringlichsten Haie mit einem simplen Steckli vertreiben. Dann drehen wir mit dem Divemaster noch eine Runde durch die Haie (7 Stück) die nun um uns kreisen und immer aufdringlicher werden. Es war einfach hammermässig!!! Gut, vor dem Tauchgang mussten wir 1,5h warten, bis wir endlich ablegen konnten, da der Scheiss-Aussenbordmotor unseres Tauchbootes kaputt war. Der Taxifahrer blieb aber cool, obwohl er ca. 1,5h auf uns warten musste. Scheisse, das Cuba vom Libre geht langsam zur Neige. Anzeige ==>> SIDROGA SINERGY - Traubenzucker damit Sie mühelos jede Diaröhhhhhh durchstehen 5.1.2001 [sollte nach wie vor 2002 heissen....] Der letzte richtige Tag auf Roatan. Am Morgen noch auf den 09:00 Tauchgang (Bears Den) wo das Scheiss-Ghligg leergeghliggt wurde. Danach ein Tag West-Bay bei absolut megaknüllermässigem Super-1A-Wetter. Auf dieses Highlight folgten die unangenehmen Dinge:
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| [KARIN] | 5.1.02 Schnarch..... und schon sind fast alle im "Bettilein" und ruhen sich aus für den nächsten (2. letzten) Reisetag. Ausser Gisi und mir ... welche immer noch am picheln sind.... So, allso wir waren nun im ..., wie heisst es doch noch ... [Sueno del Mar, SPATZENHIRN!, die Red.] am Abendessen. Mmmhh war echt gut. Es gab tote Fische (2x) 1x tote Scampi und 2x tote ... äähh Kühe glaub ich. ...und viiieeell zu trinken. Anschl. watschelten wir im kühlen Abendwind zu unserem Häuschen. Gisi + ich .. falsch... nein richtig. Gisi, ich, Erich + Bruno machten uns noch einen Abenddrink. Etwas später verkrümmelten wir uns auf den Steg um den Sternenhimmel zu betrachten. Echt schön. Beat genoss unterdessen die Ruhe im Haus und den freien WC-Gang.... AAAAaaarmmmmeeeer Beat!!! Bruno ist: Aaaaaaarmmmmeeer Bruno = Hand kapput! Nach dem Steg... muss mich beeilen bin müüüde.... ging ich Zähne putzen... doch da wir noch Rum hatten .. und Erich die Memme auch seine 3.en reinigte... pichelte ich halt mit Gisi weiter.. Alle gingen zu Bett auch Gisi und ich (heute Mond) |
| [GISELA] | Guatemala City, 9.13 pm, Jan 6, 2002 "Alternativ-Tagebuch" Der Flug von San Salvador nach Guatemala verlief problemlos, ausser dass kurzfristig das Gate geändert wurde - selbstverständlich ohne Durchsage und ohne Änderung der Anzeigetafel (welche ohnehin überhaupt nicht angeschrieben war) - und wenn ich nicht nachgefragt hätte, sässe ich vielleicht immer noch in El Salvador. Es gab 'ne kurze Aufregung, da sämtliche Passagiere in einem Anflug von Superhyperstress von A nach B und wieder retour liefen. Schliesslich war alles geregelt und während fast alle ins Flugzeug steigen konnten erfuhr ich sozusagen eine Leibesvisitation und mein Handgepäck wurde auseinander gerupft. In Guatemala angekommen stand ich ein bisschen verschüpft am Flughafen und wartete erfolglos darauf, dass mir ein Taxifahrer sein Mobile anbot (vgl. Hinreise). Vielleicht lags daran, dass es keine "official" Taxifahrer mit Uniform und Ausweis gab sondern alles nur so schräg dreinblickende Typen mit verschliessenen und versabberten Klamotten, die sich wie Aasgeier auf die paar wenigen Ankömmlinge stürzten. Schliesslich wanderte ich zur "Machina de Pepsi" in der Hoffnung, dass die Leute vom Guesthouse telepathische Kräfte besässen und mich ohne Telefonanruf vom Flughafen abholten. Weit gefehlt! Nach zehn Minuten blöd rumstehen und mindestens ebensolangem intensiven Kratzen sämtlicher Mückenstiche und Flohbisse, die mich alle miteinander wie aus heiterem Himmel zu jucken begannen, bat ich den Taxifahrer mit dem farbigen Sweatshirt, der mich sicher schon zum zehnten Mal mit "Taxi, Taxi" ansprach, mir einen Dollar zu wechseln, damit ich telefonieren konnte. Ich war mir bewusst, dass er mich unglaublich übers Ohr hauen würde, aber ich wollte lieber telefonieren als zu ihm ins Taxi einsteigen. Jetzt sitze ich also wieder in meinem von Besenkammer zu Hotelzimmer umfunktionierten Schlafraum mit geflickter Türe, pichle alleine vor mich hin und esse den Chicken Burger, den ich anstelle des bestellten Käsesandwiches erhalten habe. Vor einer halben Stunde sass ich noch im Aufenthaltsraum und konnte hemmungslos TV gucken. Dann hat sich der Raum mit immer mehr Menschen gefüllt und egal welches Programm gerade lief, es blickten mich lauter unzufriedene, missmutige und nasenrümpfende Gesichter an. Ich wurde nervös und drückte wie eine wilde auf der Fernbedienung rum. Nachdem ich es geschafft hatte in drei Minuten dreimal alle neunundneunzig Sender durch zuzappen, gab ich auf und verkrümelte mich. Der Chickenburger ist mittlerweile alle und hat gar nicht so schlecht geschmeckt. Jetzt trinke ich noch mein Bier fertig, und dann gehe ich ins Bett. Zuerst wusste ich gar nicht wo anstehen für den Check-in, als ich gute 1 3/4 Stunden vor Abflug in Guatemala City Airport ankam. Jemand erklärte mir liebenswürdig, das Ende der Schlange sei am Ende des Flughafens, ich solle dort anstehen, und es sei kein Problem, es würde schon noch reichen für den Flug nach Atlanta! Das Herz sank mir endgültig in die Hose als ich realisierte, dass es mit dem Fensterplatz wohl nichts werden würde, und ich mir Zentralamerika nur in meiner Fantasie würde ansehen können. Irgendwann innerhalb der nächsten Stunde verteilte ein Delta-Airliner die Migrationform. Ich war dankbar für jede Ablenkung und Goethe's Faust diente mir als Schreibunterlage. Alle wurden aufs massivste gefilzt. Und ich freute mich schon sehr aufs aus- und wiedereinpacken sämtlicher meiner nach Neopren und anderem stinkenden Reiseutensilien. Vielleicht hat Goehte geholfen, auf jeden Fall lotste mich plötzlich jemand durch die Absperrung direkt zum Check-In Schalter, in Nullkommanichts war eingecheckt und ab durch die Passkontrolle und Ruck-Zuck ins Flugzeug. Nun sitze ich glücklich an einem Fensterplatz (!) und warte auf den Abflug. Der jedoch könnte sich noch ne Weile verzögern, wir sind überbucht und Delta Air bietet allen, die ihren Flug verschieben können/wollen 350 Delta-Dollar und eine Gratisübernachtung inkl. Verpflegung in einem Luxushotel. Ein paar Abenteuerfreudige haben sich gemeldet, so dass wir jetzt vielleicht doch endlich mal starten können. Es zerrt nämlich ungemein an meinen ohnehin mit nicht allzuviel Geduld ausgestatteten Nerven in einem Flugzeug zu sitzen und nicht abzufliegen. Die Wolkendecke war zwar auch nicht ohne, aber von Zentralamerika habe ich so ziemlich nichts gesehen. Obwohl wir die US-Küste wahrscheinlich schon erreicht haben und ich demzufolge bald wieder lustiges Schlangenstehen praktizieren kann, wird mir langsam langweilig. Ich habe mich nach drei Wochen WEWG so an das Gruppenleben gewöhnt (Koharänz), dass ich gar nicht mehr weiss, was ich alleine mit mir anfangen soll. Draussen weht ein starker Wind, wir fallen von einem Luftloch ins andere. Dirch einen Wolkenriss hindurch sehe ich, dass wir tatsächlich schon übers Festland fliegen. Ich frage mich, wo ihr wohl gerade sed und über wen ihr lästert. Nein, nein, ich werde nicht sentimental In Atlanta ging alles glatt und sauber und komplett unspektakulär über die Bühne. Ich gönnte mir ein grosses Cappucion bei Starbucks und verpulverte meine letzten paar Dollar. Die MD-11 ist wirklich eine monströse Kiste. Weil ich eine Sozigurke bin, habe ich mich dazu breitschlagen lassen, meinen Gangplatz zu Gunsten einer reisekranken hyperventilierenden Ami-Tante aufzugeben und jetzt sitze ich auf dem absolut bescheuertsten Platz im ganzen Flugzeug: in der Mitte des Mittelteils. Als Trostpflaster ist der Sitz zu meiner Rechten frei geblieben und der "I'm a vegetarian and therefore get a special menu"-Kleber klebt fein säuberlich und gut sichtbar auf der Oberkante meines Sitzes. Ein wahrer Luxus, mein Magen knurrt bereits minutenlang fröhlich durch die Gegend. Wir sind soeben gestartet, und es scheint nicht mehr lange zu dauern bis "Hapahapa" serviert wird. Der vor fünf Minuten noch leere Sitz rechts neben mir überquillt nun beinahe vor lauter Kissen, Decken, Schals, Kopfhörern, Zeitung, Magazinen und sonstigem Krimskrams vom Herrn ganz aussen rechts und von mir. Wir grinsen uns an und verstehen uns ganz gut. Der Flug dauert. Vor ein paar Stunden oder so kollabierte auf dem Gang links von mir auf gleicher Höhe eine Frau. Uebers Mikrofon wurde ein Arzt gesucht. Zwei Aerzte kamen prompt [BEINAHE WIE IN EMERGENCY ROOM, GELL!?!?! Die Red.]. Die Frau litt an Atemnot und erbrach sich dauernd [Ist ja widerlich! Wurde sie wenigstens INTUBIERT!?!? Die Red.] Ein paar mal fiel sie in Ohnmacht. Es dauerte ca. eine halbe Stunde bis die Aerzte sie soweit aufgepäppelt hatten, dass sie aufstehen und mit grosser Mühe und kreidenweissem Gesicht in die 1. Klasse gehen konnte, um sich dort hinzulegen. Ein netter Geruch breitete sich aus. Ich hielt mich mit Traubenzucker, Olbasöl und klassicher Musik über Wasser. Im TV zeigten sie den wirklich doofen Trickfilm "Atlantis - the lost empire" und anschliessend dieselbe Schnulze, die schon im Flug von Guatemala nach Atlanta lief. Ein überaus angenehmer Flug, und er dauert immer noch! Er dauert nicht mehr! Ich sitze im Zug und fahre Richtung Bern. Es geht schon gegen Mittag zu, in ein paar Stunden werde ich in der Schule sitzen. Das Element Alltag holt mich ein, doch Goethe tröstet mich: "Wer sie nicht kennte, die Elemente, ihre Kraft und Eigenschaft, wäre kein Meister über die Geister." |
| [BEAT] |
Wo sollen wir beginnen - der letzte Tag ist angebrochen und die WEWG fristet ihrem Dasein. Ein letztes Mal wird der Kühlschrank geplünder - obwohl es sich hierbei mehr um eine Leichenfledderei handelt als um Plünderung. Der letzte Gang an den Strand und der letzte Blick aufs offene Meer -
sniff, der Abschied tut irgendwie weh. Die Stunde rückt immer näher und wir packen unsere Siebensachen und verlassen die Behausung - jedoch nicht ohne gewisse Erinnerungsstücke da zu lassen (da wären noch verschiedene Säfte, Esswaren und Bücher zu erwähnen). Nach der Fahrt (dieses mal einen ganzen Bus für uns) hatten wir noch einen finanziellen Transfer am Flughafen zu vollziehen - die Flughafentaxe war höher als erwartet und die Geldschieberei begann. Danach das Abheben von Roatan und letzter Blick auf diese uns doch gut gesonnen Insel. Uns kam jetzt der AOW-Kurs zu gute, denn jetzt wussten wir, dass das Navigieren mit einem Kompass alles andere als einfach ist - somit hatten wir für die "Natural Navigation" unseres Piloten mehr als nur Verständnis. Der Abschied - 2. Teil In San Salvador angekommen, musste sich nun die WEWG trennen - unser Kücken musste wieder seinen eigenen Weg einschlagen und via Guatamala die Rückreise antreten. Ich möchte nicht genauer auf die Bilder eintreten, welche sich auf diesem Flughafen abgespielt haben - eines sei gesagt, die Tränen und Wehlaute konnten von den beteiligten Personen nur unter Aufbringung iherer ganzen Kräfte und Beherrschung unterdrückt werden. Nach einem kurzen nicht aber minder heftigen Abgeknutsche ging nun Gisela, so klein und zart, durch die endlos scheinenden Gänge des Gebäudes - die restlichen Vier konnten sich wenigstens zum Trost in die Arme nehmen, währen ihre Blicke der immer kleiner werdenden Gestalt nachsahen. Dreht sie sich noch einmal um - ein letzter verzweifelter und suchender Blick zur Gruppe.... nein, Gisela verschmolz mit dem Gang und verschwand im Labyrinth der Gänge. Nun - wir trotteten nun auch Richtung Emigration und machten uns auf den Weg in unser Hotel. Dank dem heroischen Einsatz von Erich, welcher sich todesmutig durch die Menge zu einem Telefon begab, wurden wir vom Hotelbus abgeholt. Beim Einchecken mussten schon wieder Fragen über Fragen beantwortet und Entscheidungen getroffen werden: "Nehmen wir nun zwei Betten oder das King Size?". Ja, die Entscheidung viel Erich und mir sehr schwer und wir entschieden uns für getrennte Betten. Nach kurzem Refresh gesellten wir uns unter die übrigen Hotelgäste - hauptsächlich Amis. Am Pool genehmigten wir uns nun ein Clubsandwich und gingen zeitig zu Bett. Der nächste Tag begann für einzelne mit Imodium und Kaffee. Der Flug nach Miami ging überraschend gut und ohne nennenswerte Ereignisse. Dank der Markierung unserer Gepäckstücke, konnten wir diese auch ohne grossen Aufwand sofort auf dem Laufband entdecken und vom einen Band aufs andere laden. Ach ja - in den Staaten dürfen keine Früchte, kein Gemüse und ähnliches importiert werden - ungefähr 5 Meter vor der Kontrolle bemerkte unsere Weggefährtin, dass sie noch zwei Äpfel in ihrem Gepäck habe - der Horror begann. Wir scharten uns um den Gepäckwagen und würden gemeinsam durch diese Kontrolle gehen. Mit hoch erhobenen Haupt trotzten wir dem durchdringenden Blick des Beamten und gingen locker und leger hindurch. GESCHAFFT - doch was nun? Karin, geplagt von ihrem Gewissen, musste in Aktion treten. Sie wollte die Äpfel - das Corpus Delikti - so rasch als möglich los werden. Siehe da - ein Abfalleimer.... schon wurde der Rucksack aufgemacht und ihre Hand umklammerte den Sack mit den Äpfeln, als da die restliche Gruppe (also die Vernünftigen und zum Teil Seriösen) dies noch zu verhindern mochten.... ach ja, der Abfalleimer stand keine 2 Meter hinter dem Kontrollposten, welchen wir mit scheinbar gutem Gewissen passiert hatten. Man stelle sich vor, wenn dieser die Absicht oder Handlung erkannt hätte - wir wären immer noch in Miami! Nach kurzem Boxenstopp begann das Rust-Syndrom - jedoch hier waren keine Tafeln aufgestellt, wie lange man noch warten muss, bis sich die nicht endende Schlange vor der Security aufgelöst hat. Was solls - wir waren noch in der Zeit und hatten ja nichts besseres zu tun. Endlich das schon bekannte Bild der Gepäck- und Personendurchleuchtung. Biep - obwohl nicht möglich, wurden die einzelnen Mitglieder wieder von Hand durchsucht. Ach ja, Bruno musste - absolut kein Gag - seine Turnschuhe ausziehen und aufs Gepäckband stellen.... bei einzelnen Personen erfolgte auch noch eine Untersuchung auf Sprengstoff.... absoluter Wahnsinn - aber irgendwie doch sicher.... so glauben DIE es wenigstens. Endlich Boarding - nachdem alle 1. Klasspassagiere, Familien mit Kleinkindern und sonstigen Qualiflyer bereits eingestiegen waren - da geschah es ..... 2 Meter vor dem Jumbo wurde ich bezüglich meinem Handgepäck gestoppt - es sei zu gross. Also kurz die wichtigsten Sachen ausgepackt und die Mitarbeiterin von Iberia erkundigte sich nach dem Zielflughafen - ich sagte Zürich. Ich bekam einen Coupon in die Hand gedrückt und durfte nun meinen Gefährten folgen. Hei, die Plätze waren super - vorne und hinten brüllende Kleinkinder.... ein Traum wird wahr. Als wir uns endlich in Richtung Madrid bewegten, habe ich kurz den Coupon studiert .... ähm, die Abkürzung von Zürich ist doch ZHR nicht aber MAD.... also kombiniere, wenn auf dem Zettel MAD steht, dann wird das Gepäckstück in Madrid auf dem Laufband enden und wir werden durch den Transit wandeln.... uuups. Aber da geht es ja noch über 8 Stunden.... who cares... Nach dem Verspeisen des Abendmahls gaben - o welch Wunder - die kleinen Schreihälse Ruhe. Doch die Ruhe wärte nicht lange - von rechts erklang das Gespräch und das Gekichere von zwei Touris.... es plätscherte dahin wie das Getöse eines Wasserfalles.... und auch genau so andauernd und nicht versiegend... die einzige Pausen ergaben sich lediglich bei der Versorgung mit Rotwein und dauerten in der Regel nur einige Minuten an. Ich gebe zu, dass dann und wann der Wunsch da war, dass sich doch eines der Kinder zu einem 5-Minuten Gebrüll erbarmen möchte - mal was anderes als das Gröl, Gröl - Kicher, Kicher..... Nach einigen Stunden wurden die Touris von übermüdeten und entnervten Passagieren fast gelyncht - nach verbalen Attacken auf die Beiden, waren alle auf die Antwort gespannt - und diese kam prompt: "schnur bärndütsch mit mer - i versta di schüsch ned!" ...... Sogar unschuldige Personen - hier war Bruno gemeint - wurden von verzweifelten Personen angepöbelt.... obwohl Bruno keine fünf Sätze während der ganzen Reise über die Lippe brachte.... Der Bordfilm war aus und plötzlich kehrte Ruhe ein - der Wein war alle. Auf den Gesichtern der umliegenden Flugpassagiere zeichneten sich vereinzelt ein Lächeln oder auch nur einen entspannten Gesichtsausdruck wieder - kaum war die Ruhe eingekehrt, begann eine Italobande ein paar Reihen hinten mit einer herzhaften und lautstarken Diskussion! Es sei angemerkt, dass Karin und Erich ohne Prügel oder sonstige Handgreifflichkeiten aus dem Flugzeug kamen. Da ich nun meinem Gepäck nachjagen musste, trennten wir uns - Karin, Erich und Bruno gingen zum Gate XY und ich hetzte durch die Passkontrolle. Bei der Kontrolle war eine nette junge Frau, welche nach meinen ersten beiden erklärenden Sätze nickte und kurz anmerkte, dass dies immer wieder geschehe. Ich solle passieren und mit dem Handgepäck im 1. Stock wieder einchecken. Gesagt - getan - nach einigen Wirren war ich wieder im Transitbereich und suchte den Rest der Gruppe. Ich fand Karin und Bruno - wobei Karin die längste Zeit versucht hatte, mich nicht aus dem Blick zu verlieren.... Erich checkte noch ab, ob der Flug wirklich schon weg war, da er nicht mehr auf der Anzeigetafel stand - er war weg. Nun begann die Wanderung auf dem Flughafen von Madrid - wir wurden von Ecke zu Ecke geschickt und kamen endlich an einem von hunderten von Personen belagerten Schalter an. OK, es arbeiteten ca. 7 - 8 Personen darin, doch nur eine Frau schien kompetent genug zu sein, denn die anderen gingen regelmässig zu ihr und liessen sich das Eine oder Andere erklären. Endlich haben sich Erich und ich in die Lage vorgedrückt, dass genau diese Frau uns nach unseren Wünschen befragte.... Nun konnte Erich sein bestes Spanisch hervor nehmen und erläuterte ihr die Lage. Kurze Kontrolle und danach erklärte sie uns, dass wir via Barcelona nach Zürich gelangen werden. Gesagt und getan - doch unsere Tickets wurden dann von einer anderen Tussi bearbeitet, welche das Einfinger-System perfekt und in angemessenen Tempo beherrschte.... Wunder o Wunder - wir erhielten wirklich unsere Flugbestätigungen und konnten uns zum Gate begeben. Obwohl der Euro eingeführt wurde, konnte Erich der Gruppe mit seinen Pesos noch Wasserflaschen aus einem Automaten organisieren. Boarding ins Flugzeug - Starten - Landen - Ankunft in Barcelona. Das Schönste an der ganzen Sache war, dass ich noch beobachten konnte, dass unser Gepäck - ja alle unsere Taschen - ins Flugzeug geladen wurden! Ein Lob an die Verantwortlichen in Madrid! Das Imodium wirkte und wirkte - in Barcelona kontaktierte Bruno kurz Reto und erkundigte sich, ob dieser wohl kurz mal mit dem Auto Zürich auftauchen könne - natürlich mit entsprechender Bestechung (Pizza's bis zum Abwinken)... wir waren alle froh, dass Reto zugesagt hatte. Der Flug von Barcelona nach Zürich ging ohne Probleme über die Bühne und ich weiss nicht mehr genau ob es von Madrid nach Barcelona war, wo Bruno Karin informiert hat, dass sie geschnarcht habe..... bis dato wurde dies dementiert und auch Bruno sagte, dass es nur ein "Gerücht" ist..... doch wo liegt wohl die Wahrheit? Schweiz - Zürich - -2 Grad Celsiuis.... sinkend - ach ist es schön nach einer solchen Reise zu Hause anzukommen. Ach ja - wir hatten noch die Info von Gisi, dass sie am Mittag (MEZ) angekommen sei. Somit ist die ganze WEWG gesund und munter in der Heimat eingetroffen. Reto kam mit ein wenig Verspätung - danach kurz eingeladen und ab ging die Post. Ein kleiner Aufstand wurde noch in der Region Kirchberg geprobt, als einer der Gruppe erwähnte, dass er doch gerne in Burgdorf oder sogar zu Hause abgeliefert werden möchte. So musste die ganze Gruppe noch einen kleinen Trip ins Emmental unternehmen.... ich möchte mich noch bei allen Beteiligten nachträglich bedanken, dass sie ihr soziales Handeln zum Zuge kommen liessen. Die letzten Worte waren: "Schnapp dein Gepäck und mach die Türe zu - Emergency Room beginnt in einer halben Stunde!"....danach entschwand das Auto und ich war zu Hause. FAZIT - der Jetlag schlug zu - die Ferien waren toll - ich wäre für Alkoholverbot auf Interkontinentalflügen und Tauchen macht dumm. |
| KARIN: |
hi erich vor eehhh oder eehhh eine kurze etwas andere Einleitung....oder gehört sie wohl doch dazu...???....Schweizer - Volksmusik..??? Heute im Zuge (20 Minuten...Zugfahrt ging zwar länger) gelesen...."Chaten mit Kuno Lauener"....der Junge auf den alle Frauen oder "ähnliche Typen" stehen...!!?? Na warst du dabei? Sonst, solltest du noch nicht schlafen, dir keinen unter's Jackett blasen und / oder ev. mail lesen...probier's doch... www.promichat.20min.ch na ja ...Anhang: galt nur von 13.00 - 14.00 Uhr...aber vielleicht ist er noch dran, der fesche 40 jährige, der nach dem chaten 5 x 2 Tickets verlost...für EIN Konzert am 8. Februar 02 in Zürich...ruf doch mal an......099966...öhh, so gehts ja nicht...wie gesagt... www.promichat.20min.ch Also nun zu deiner resp. Giselas und meiner "KLASSEN -(KLASSE)- Gesellschafts / Zugehörigkeit...gemäss deiner Aussage... .................ich kann da nur schreiben / sagen...lieber eine EINE Bobo als der KATEGORIE der TRIVIALEN - SCHEMA zugehörig zu sein / fühlen (Patrioten lebet hoch, hepp, hepp hurra, nichts geht über Schweizermusik (=Volksmusik)... auch im Ausland).........welche ihre Unterlagen, Wurzeln, Stammeszugehörigkeit, wie mir zu Ohren kam, noch mit der POST erhalten sollen.......viel Spass Grüsse aus der tiefsten Innerschweiz PS: eigendlich fühl ich ( ev. wir) uns / mich noch nicht wie im gesetzten alter von ca.50 Jahren...wie alt bist du eigendlich...nicht älter als gisi und ich..so um die ....???? (zum traditionellen - schema... doch noch ein bobo..???) nun ja....würde man uns (gisi und mich) dann nicht eher als postmoderne bobo's bezeichnen (auf grund des alters)....also als wesem die bestätigen das gott doch existiert!!!? |
|---|---|
| ERICH: |
Leide ich nun schon unter vorzeitiger Vergreisung???? Nein -- entschieden nein! Und auf den Kuno lass ich eh nix kommen, da er ja -- laut Aussage MEINER (raffinierten) Coiffeuse (NICHT blond!)-- aussieht wie ein älterer Bruder, resp. ich der JUNGE Bruder vom Kuno bin. > ........welche ihre > Unterlagen, Wurzeln, Stammeszugehörigkeit, wie mir zu Ohren kam, noch > mit der POST erhalten sollen.......viel Spass Das habe ich leider nun ganz und gar nicht begriffen.... Welche Unterlagen kommen mit der Post? Hääääää????!!! Naja, abgesehen davon stehe ich völlig auf Che Guevarra, ich LIEBE Sancerre heiss & innig, ebenso Sauternes mit Foie gras (schmatz), habe keinerlei Mühe damit, für Wein, technische Gadgets etc. Kohle rauszuwerfen, hingegen würd ich am liebsten in Sack und Asche gehen und die Rotkreuzsäcke plündern, da es im Leben kaum was ekligeres gibt, als das Erstehen von Kleidern. Ich finde es absolut degoutant, mich in einem Laden von einem schwulen Herrenbekleidungsverkäufer (die sind per definition schwul -- ansonsten würden sie so einen Beruf gar nicht ergreifen) mustern und virtuell ausziehen zu lassen. Ne Du! Zum Glück bietet inzwischen unser oranger Grossverteiler auch schon Levis 501 an: rein ins Geschäft -- Griff ins Regal -- raus ausm Geschäft. So kauft man von Welt heute ein! Naja, aber jetzt bin ich glaub ich ein wenig abgeschweift...... weiss auch nicht mehr genau, worauf ich eigentlich raus wollte. Irgendwas mit soziologischen Studien, Milieus, Umfeld, Determinismus (quasi: Kausalität contra Determinismus, bestimmt die Umwelt die Persönlichkeit oder eher vice versa?, resp.: die Determinierung einer Sache durch eine Fremdursache, die Fremdbestimmung, ergibt sich nur dadurch, dass die fremde Sache ebenfalls bestrebt ist, von sich aus - also akausal - ihren Zustand zu erhalten. Die angebliche Fremdbestimmung ist demnach nur die Auswirkung der Eigenbestimmung einer fremden Sache. Der deterministische Standpunkt ist also lediglich eine um die Begründung verkürzte Kausalbetrachtung. Mit ihr wird der akausale Grund aller Kausalität, ihre Letztbegründung, entweder schlicht übersehen oder aus eigennützigen oder ideologischen Gründen bewusst geleugnet -- alles klar!?!?!) Item, genug geblubbert, konzentrieren wir uns auf die wirklichen essentials im Leben als da sind: Picheln am Samstag! Uebrigens ergibt dein plus Gisis Alter minus Wurzel aus aktuellem jahr minus 1426 exakt MEIN momentanes Alter. Und soweit ich das beurteilen kann, sind biologische Faktoren 2.rangig, entscheidend ist der mentale Bereich! Wie offen und fit ist man, um sich neuen Herausforderungen zu stellen? Ist das Individuum noch bereit, neue Erfahrungen im Grenz/Extrembereich zu machen (Züri West)????? Gruss aus dem Büro! |
| KARIN: |
Subject: alles paletti...bestimmt die Ursache die Sache... oder doch das Huhn das Ei...oder ist doch alles Kausal...ääähhh. hi erich wie du oben liest alles klaro....stop muss gleich weiter....stop kulturelle weiterbildung....erotik...show...stop post folgt... stop ein leben wie ein...bobo...stop??? ...wein - weib - und gesang...stop!!!! ...Kausalität contra Determinismus, bestimmt die Umwelt die Persönlichkeit oder eher vice versa...stop ..gute frage..stop! dazu einige erläuterungen von Schulze...stop grüsse...stop |
| ERICH: |
Hoi Karin ich lese immer nur "Post Post Post" und verstehe lediglich "Bhf. Bhf. Bhf." sowie "kulturelle weiterbildung" - was quasi kongruent mit "Bhf." ist (erst recht wenn es sich dabei um erotik shows handelt... was für eine?)!!! Zum leben wie ein bobo ist noch folgendes nachzutragen: -Wein Weib & Gesang sind exakt meine Prämissen! Frei nach Karl Marx (historischer Materialismus) sind folende Thesen anzufügen (ich sitze im Büro und trage dazu mein 15-jähriges -- nein nicht Che Guevara t-shirt, sondern mein "Soldatenkomitee - Rebellion ist berechtigt" T-Shirt):
erich |